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sampling - hypertext _ code cruncher als number cruncher gedacht, ist der computer längst zum code cruncher geworden. ursprünglich zuständig für die verarbeitung des techcode, des unter den multimedialen oberflächen floatenden digitalen code, transformieren die automaten und ihre operatoren den kulturellen code. bevor die bitstruktur an die oberfläche des apparats und so zu information und bedeutung gelangt, wird sie von den internen techcodes und cultcodes der programme transformiert, variiert, zerstückelt, de-und rekonstruiert. das digitale medium ‚schrift' liefert medienmaterial. digitale maschinen verschalten sinnesebenen. multimedia ist mehr als das abrufen informativer medienschnipsel. code cruncher erzeugt klangliche, visuelle und wortsprachliche strukturen live. die ‚Eigenwelt der Apparatewelt' (david dunn) und die intentionen der operatoren verschränken sich zu einer hybriden technokulturellen einheit. neben sprachsamples und visuellen projektionen stehen live-elektronische transformationen und algorithmisch in realtime erzeugte akustische ereignisse im zentrum der performance. mit computergesteuerten synthesizern und interaktiven, bespielbaren licht-interfaces entsteht eine dichte textbasierte performance aus texten, sound und videoprojektionen. [code cruncher, rolf grossmann, heiko idensen, michael harenberg] |
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