| Sein Vater war strikt dagegen, weil er die Härte und Ungewißheit dieses Berufes nur zu gut kannte. Statt dessen sollte der Sohn eine Bankausbildung machen, wozu der keine Lust hatte. Also nahm Johann Strauß junior heimlich Geigenunterricht. Als sein Vater 1842 zu seiner Geliebten zog, war das für seinen Sohn die ideale Gelegenheit, der Bank den Rücken zu kehren und ein Cafehausgeiger zu werden. Stehgeiger nannte man die, weil sie bei ihrer Arbeit stehen mußten. Sein Vater jedoch drohte, jeden Veranstalter, der mit seinem Sohn zusammenarbeitete, zu boykottieren. Ohne Erfolg: |