| Am 15. Oktober 1844 fand das Debüt des Sohnes mit eigenem Orchester statt. Das Publikum war begeistert, und die Zeitung Der Wanderer titelte frech: Guten Abend, Strauß-Vater! Guten Morgen, Strauß-Sohn!Der Vater bot seinem Sohn daraufhin an, die beiden Orchester zusammenzulegen. Des eigenen Erfolgs sicher, lehnte der Sohn ab. Da starb der Vater. Er hatte sich bei seinen fünf unehelichen Kinder mit Scharlach angesteckt. Mehr als 100 000 Wiener folgten seinem Sarg bei der Beerdigung zwei Tage später. Sein Sohn riß sich die Kapelle des Vaters und sein Publikum unter den Nagel. Strauß hetzte nun von Veranstaltung zu Veranstaltung, um wenigstens dabeizusein. Die ständigen Auftritte, die Konzertreisen und das Komponieren zehrten an seiner Gesundheit. 1853 hatte er Plattfüße vom Dirigieren und zog sich eine Kur in Bad Gastein zu. Um keine Geldquellen absagen zu müssen, versicherte er sich seinen Bruder Josef. Josef war eine Künstlernatur. |